Über uns
Wir sehen uns als Projektentwickler, Asset und Property Manager sowie langfristig orientierter Investor, der mit einer nachhaltigen Unternehmensphilosophie Impulse im Immobilienmarkt setzt.
Für uns bedeutet Projektentwicklung, die Gestaltung unserer Zukunft, der Welt unserer Kinder und die Übernahme von Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen.
Dabei bilden wir den gesamten Wertschöpfungsprozess einer Immobilie ab. Von der Grundstücksakquise, über die Planung und Projektsteuerung bis hin zum Bau schlüsselfertiger Immobilien.
Als weiteres Geschäftsfeld gilt der Aufbau eines eigenen nachhaltigen Bestandsportfolio, durch Realisierung und das Betreiben von attraktiven Wohn- und Mehrfamilienhäusern im freifinanzierten oder öffentlich geförderten Wohnungsbau für breite Schichten der Bevölkerung.
Wir streben nicht den schnellen Erfolg, sondern die langfristige stabile Wertschöpfung durch nachhaltige Mehrwerte, an.

Bert Dreßen - Co-Founder
In mehr als drei Jahrzehnten habe ich mit meinem Planungsbüro Immobilienprojekte unterschiedlichster Größenordnung konzipiert, geplant, gesteuert und realisiert. Der Schwerpunkt lag dabei in der nachhaltigen Immobilienentwicklung sowohl im freifinanzierten als auch im öffentlich geförderten Wohnungsbau. Zu den Referenzen zählen unter anderem:
- rund 500 Einfamilienhäuser von der ersten Idee bis zur Fertigstellung
- rund 300 Wohneinheiten für unterschiedliche Nutzergruppen, darunter Senioren und Menschen mit Beeinträchtigung
- 5 Tagespflegeeinrichtungen
Von 2011 bis 2019 entwickelte ich für die Energiekontor AG Windenergieprojekte in Nordrhein-Westfalen und führte diese bis zur Inbetriebnahme. Im Anschluss lag bis Ende 2022 mein Schwerpunkt wieder in der Projektentwicklung und -steuerung, dies mit dem Fokus auf Pflegeheime und Betreutes Wohnen. Seit 2023 leite ich zudem als Geschäftsführer die Solarea GmbH. Solarea verbindet weltweit einsetzbare GiS-Analysen mit bundesweiten Beratungs- und Akquisedienstleistungen im Bereich der Erneuerbaren Energien.
Mit meinen Erfahrungen und meinem Netzwerk möchte ich einen nachhaltigen Beitrag in der Planung und Umsetzung künftiger Projekte der future-flats leisten – mit dem Anspruch, nachhaltige und zukunftsfähige Lebensräume zu schaffen.
Lars Dreßen - Co-Founder
Zunächst studierte ich General Management (B.A.) und übernahm bereits während meines Studiums unternehmerische Verantwortung als Prokurist eines Pflegedienstes mit zwei Tagespflegeeinrichtungen und betreutem Wohnen. Zu meinen Aufgaben gehörten die kaufmännische Leitung, Verwaltung der Immobilien sowie die Führung von rund 50 Mitarbeitenden. Meine finanzwirtschaftliche Spezialisierung vertiefte ich anschließend im Rahmen des berufsbegleitenden Masterstudiengangs Finance & Accounting an der FOM Hochschule für Ökonomie & Management. Von 2021 bis 2023 war ich als Buy-Side Analyst bei LeanVal tätig und begleitete institutionelle Investmentprozesse, Marktanalysen und Transaktionsbewertungen. Anschließend verantwortete ich von 2023 bis 2025 als Treasurer der Bauwens Gruppe zentrale Themen der Finanzstrukturierung, Liquiditätsplanung und Bankenkommunikation. Seit 2025 liegt mein Fokus als Investment Manager im Bauwens Family Office in der wertsteigernden Betreuung und Strukturierung der Unternehmensbeteiligungen und Bestandsimmobilien.
Mein Fokus liegt auf der wirtschaftlichen Strukturierung, Finanzierung und Umsetzung nachhaltiger Immobilienprojekte.
Lassen sie uns gemeinsam Werte schaffen.

Nachhaltigkeit
Unser Verständnis von Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit gilt als ein Megatrend in der Immobilienwirtschaft. Als einer der bedeutendsten Wirtschaftsbranchen trägt die Immobilienindustrie zur Rohstoffnutzung, Energieverbrauch und Abfallproduktion bei. So liegt es nahe, dass auch in der Immobilienwirtschaft das Konzept der nachhaltigen Entwicklung diskutiert wird.
Seine Ursprünge hat der Begriff der Nachhaltigkeit in der deutschen Forstwirtschaft des 18. Jahrhunderts, wo zunehmender Holzbedarf zu einer Übernutzung der Wälder führte. Damals wurde nach Wegen gesucht, wie der ökonomische Faktor der Holznutzung mit der ökologischen Forderung nach der Erhaltung der Holzbestände kombiniert werden könne. Hans Carl von Carlowitz entwickelte 1713 den forstwirtschaftlichen Nachhaltigkeitsbegriff, dass nur so viel Holz entnommen werden dürfe, wie dieses nachwachse.
1972 wurde durch den Bericht „Grenzen des Wachstums“ an den Club of Rome verdeutlicht, dass bei weiterem Bevölkerungswachstum und gleichbleibender Ressourcenausbeutung sowie Umweltverschmutzung die Grenzen des wirtschaftlichen Wachstums schnell erreicht seien. Somit kam der Bericht zu dem Ergebnis, dass die Wachstumsvoraussetzungen geändert werden müssten, um ein ökologisches und ökonomisches Gleichgewicht zu erreichen.
Die Grundlagen des Nachhaltigkeitsbegriff, wie wir ihn heute benutzen, prägte der nach der Leiterin der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung der UN und norwegischen Ministerpräsidentin benannte Brundtland-Bericht „Our common future“ an die Vereinigten Nationen. Von einer nachhaltigen Entwicklung sei zu sprechen, wenn die Bedürfnisse heutiger Generationen befriedigt würden, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen und ihren Lebensstil zu wählen.
Letzten Endes geht es um Gerechtigkeit: Zum einen um intergenerative Chancengleichheit zwischen der gegenwärtigen und der zukünftigen Generation. Zum anderen geht es um intragenerative Chancengleichheit, also innerhalb einer Generation, um eine gerechte Verteilung der Chancen menschlichen Bedürfnisbefriedigung in der Gegenwart.
Das Leitbild einer "Nachhaltigen Entwicklung" beschreibt also die Notwendigkeit der Umsetzung von Konzepten und Strategien zur Erhaltung des ökonomischen sowie ökologischen und sozialen Kapitals auf der Welt.
Drei Säulen Modell der Nachhaltigkeit:
Nachhaltiges Bauen bedeutet einen bewussten Umgang und Einsatz vorhandener Ressourcen, die Minimierung von Energieverbrauch und das Bewahren der Umwelt. Dabei basiert das gängige Nachhaltigkeitskonzept auf einem Dreisäulenmodell bestehend aus: Ökonomie, Ökologie und Sozialem. Diese Idee lässt sich auch auf das Bauen übertragen. Die Ökonomie bezieht sich darauf, dass wir Gebäude wirtschaftlich sinnvoll und über dessen gesamten Lebenszyklus betrachten. Die Ökologie steht für den ressourcen- und umweltschonenden Bau von Gebäuden. Im Fokus des Sozialen steht der Nutzer des Gebäudes. Von nachhaltigem Handeln kann also dann gesprochen werden, wenn diese drei Dimensionen in Einklang gebracht werden.
Ökologisch
Ökonomisch
Soziokulturell
Das Nachhaltigkeitskonzept der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen geht jedoch noch einen Schritt weiter und setzt auf insgesamt sechs Themenfelder. So spielen zusätzlich zur Ökologie, Ökonomie und den soziokulturellen sowie funktionalen Aspekten auch die Technik, der Prozess und der Standort bei der Planung und dem Bau von Gebäuden eine Rolle. So finden Gesellschaftsthemen, wie zukunftsfähige Mobilitätskonzepte, die Nutzung regenerativer Energien oder auch die Verwendung ressourcenschonender Baumaterialien im Modell eine besondere Beachtung.
Ökologische Nachhaltigkeit
Die ökologische Dimension orientiert sich am stärksten am ursprünglichen Gedanken, keinen Raubbau an der Natur zu betreiben. Eine Lebensweise sei ökologisch nachhaltig, wenn die zur Verfügung stehenden Ressourcen nur in dem Maße beansprucht würden, wie diese sich regenerieren sowie die Erhaltung dieser Rohstoffe für die kommenden Generationen gesichert ist.
Ziel der ökologischen Dimension der Nachhaltigkeit ist insbesondere die Reduzierung des Schadstoffausstoßes. Darüber hinaus soll der Verbrauch nicht erneuerbarer Primärenergien verringert und der Anteil erneuerbarer Energien erhöht werden. Im Sinne eines qualitativen Verständnisses wirtschaftlicher Entwicklung sind demnach die ökologischen Kosten von Produktion und Konsum in den Bilanzen der Weltwirtschaft zu berücksichtigen.
Maßnahmen wie:
Abfallminimierung und Erhöhung des Recyclinganteils
Schaffung geschlossener Stoff- und Energiekreisläufe
Effizienter Flächenverbrauchs und Reduzierung des Wasserverbrauchs
Erhaltung der Biodiversität
Energieeffizienzsteigerung und Nutzung regenerativer Energien
Ökonomische Nachhaltigkeit
Die ökonomische Dimension von Nachhaltigkeit konzentriert sich im Sinne der Kapitalerhaltung auf die langfristigen Erträge, die aus der Nutzung vorhandener Ressourcen erwachsen. Eine Gesellschaft sollte wirtschaftlich nicht über ihre Verhältnisse leben, da dies zwangsläufig zu Einbußen der nach-kommenden Generationen führen würde. Allgemein gilt eine Wirtschaftsweise dann als nachhaltig, wenn sie dauerhaft betrieben werden kann. Sie grenzt sich dadurch von einer auf kurzfristige Gewinnmaximierung setzende Logik stetigen Wirtschaftswachstums ab, auch wenn quantitatives Wachstum erforderlich bleibt.
Ökonomisch zeichnen sich Green Buildings durch die Gesamtwirtschaftlichkeit aus. Dazu gehören Faktoren wie:
Optimierung der Bau- und Baunutzungskosten (Lebenszykluskosten),
Nutzungsflexibilität
Wertstabilität sowie höhere Mieten und Verkaufspreise
Minimierung Leerstand
Imagezuwachs
Soziokulturelle Nachhaltigkeit
Neben dem Ziel der Grundbedürfnisbefriedigung für heutige und zukünftige Generationen berührt die soziokulturelle Dimension auch ausdrücklich Fragen der sozialen Gerechtigkeit innerhalb einer Gesellschaft im Sinne von Chancengleichheit. Dazu gehören auch Solidarität, Verteilungsgerechtigkeit, der Erhalt und die Stärkung eines handlungsfähigen Gemeinwesens und der Abbau sozialer Spannungen.
In der Immobilienwirtschaft erstreckt sich die soziokulturelle Dimension vor allem auf die in der Immobilie arbeitenden. Durch eine nachhaltige Immobilie soll auch im Arbeitsbereich das Wohlgefühl gesteigert werden, was positive Effekt auf die Leistungsfähigkeit und die Produktivität der Mitarbeiter hat. Durch die zunehmende Bedeutung und Nachfrage nach Home-Office Möglichkeiten steigt die Bedeutung auch bei Wohnimmobilien stark an.
Zur Erhöhung des Wohlbefindens und Produktivität können folgende Aspekte einer nachhaltigen Immobilie beitragen:
Sicherung von Gesundheit im Gebäude
Funktionale Aspekte wie Zugangsmöglichkeiten und Barrierefreiheit
Architektonische und städtebauliche Qualität, mit Grünflächen und Plätzen, die in die Umgebung eingebunden sind
Durchmischung der Alters- und Sozialstruktur
Treffpunkte zur Bildung einer Quartiersidentität
Verbesserung der akustischen und klimatischen Bedingungen und Steigerung der Aufenthaltsqualität zur Erhöhung der Nutzerzufriedenheit